Wandern mit Ausblick, © Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz© Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz
Der weiße Stein © Verbandsgemeinde Wonnegau / Michael Thier

Dittelsheim-Heßloch

Der weiße Stein

Der 2,5 m hohe Menhir stammt wahrscheinlich aus der Jungsteinzeit (ca. 400 bis 1700 v. Christus). Der Menhir wurde 1927 bei Rodungsarbeiten am Südosthang einer Erhebung bei Dittelsheim-Heßloch auf der Gewanne „Am weißen Stein“ in einer Tiefe von 80 cm entdeckt und 100 m davon entfernt wieder aufgerichtet. Hier war er wohl im ausgehenden Mittelalter vergraben worden, seine Bezeichnung hatte sich aber als Flurname erhalten. Ob er ursprünglich, wie auch zahlreiche andere Menhire, als Grenzstein Verwendung…

Bürgerhaus 2 © Ulrich van Wasen

Westhofen

Bürgerhaus Westhofen

Das Gebäude wurde 1827 gekauft und seit 1828 befinden sich Rathaus, Schule und Bürgersaal in dieser stattlichen Hofanlage aus der Barockzeit. Die rundbogige Tür- und Fensterarkade mit der Steinbank sowie das Kaufmannszeichen im Schlussstein des Türbogens deuten auf einen ehemaligen Kaufladen hin. Das Gebäude steht auf dem Gebiet des ehemaligen königlichen Saalhofes Westhofen.

Bergkirche Osthofen © Michael Zellmer

Osthofen

Bergkirche Osthofen

Die unter Denkmalschutz stehende Bergkirche steht auf dem Goldberg oberhalb von Osthofen. Die Kirche hat eine wechselvolle Geschichte und wurde immer wieder erweitert und umgebaut.  Aus der Kapelle und einem benachbarten Gutshof entwickelte sich gegen Ende des ersten Jahrtausends eine Burganlage, die von den Vögten für Osthofen genutzt wurde. 1241 wurde diese Befestigung nach einer Auseinandersetzung zwischen der Stadt Worms, unterstützt vom Wormser Bischof Landolf von Hoheneck, und den Osthofener…

Pulverturm Westhofen

Westhofen

Pulverturm mit alter Wehrmauer

Die ehemalige Befestigungsanlage wurde erstmals 1354 erwähnt und bestand aus einer turmbewehrten Mauer, sechs befestigten Toren, Gräben und einem Wall. Die Wehrgänge (Letzen) umzogen früher den gesamten Flecken. Reste der Mauer kann man heute noch in der Straße “An der Letze" besichtigen. Sie trägt verschiedene Inschriften über Zerstörung und Wiederaufbau. Dort befindet sich auch der Pulverturm, der letzte erhaltene Wehrturm.